Der Tag begann für uns recht früh, um 05:15 wurden wir zu unserem ersten Einsatz gerufen. Das Meldebild lautete Auspumparbeiten – Wasser durch Decke, nach der Erkundung des Einsatzleiters stand fest, dass Wasser aus der Decke, an der schwächsten Stelle (Deckenlampe) fließend austrat. Die erste Maßnahme war, das Haus stromlos zu machen, um einen Kurzschluss zu vermeiden, danach wurde der Hauptwasserhahn geschlossen, um einen weiteren Wassereintritt im Haus zu vermeiden.

Durch das beherzte und sofortige Handelnd der Wohnungsinhaber, welche mehrere Kübel unter die betroffene Stelle gestellt haben, konnte der Schaden eingegrenzt werden. Die Kübel wurden von uns  ausgeleert. Im Haus wurden Kontrollgänge über weitere Wassereintritte durchgeführt. Während den Kontrollgängen, wurden wir zu unserem zweiten Einsatz gerufen. Das Meldebild war erneut dasselbe – Wasser durch Decke.

Diesmal war es eine unbewohnte Wohnung in einem Wohnbau. Nach der Freigabe durch die Polizei Schwechat öffneten wir die Türe mittels Türöffnungswerkzeug. Nach der Begutachtung stand fest, dass das Wasser knöcheltief darin stand. Mittels Nasssauger des Schweren Rüstfahrzeuges wurde das Wasser abgesaugt, der Hauptwasserstrang geschlossen, der Lift außer Betrieb genommen und die Stromversorgung getrennt.  

Während den Arbeiten in dem Wohnhaus galt es einen weiteren Einsatz abzuarbeiten. Diesen übernahm vorerst das Kommandofahrzeug, welche  die Freiwillige Feuerwehr Schwechat-Rannersdorf nachalarmierte um ein reibungsloses und schnelles Abarbeiten der Einsätze sicherzustellen.

Während die Mannschaft des Schweren Rüstfahrzeuges die unbewohnte Wohnung wieder verschließbar gemacht hatte, wurden wir erneut zu einem Wassergebrechen gerufen. Diesen Einsatz arbeitete das Kommandofahrzeug erneut alleine ab, da es nur den Hauptwasserstrang abzuschließen galt.

Gegen 07:00 Uhr alarmierte uns der diensthabende Disponent der Abschnittsalarmzentrale erneut zu Auspumparbeiten.  In diesem Fall standen mehrere benachbarte Keller unter Wasser. Vor Ort waren das Kommandofahrzeug, das Versorgungsfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug  sowie das Schwere Rüstfahrzeug. Die Keller wurden je nach Bedarf mit Eimern, Unterwasserpumpen sowie dem Nasssauger entleert. Nach diesem Einsatz, konnten wir kurzfristig einsatzbereit einrücken.

Nach kurzer Pause auf der Feuerwache, wurden wir erneut zu einem Wassergebrechen gerufen. Erneut standen mehrere Keller knöcheltief unter Wasser. Wiederum wurde das Wasser mittels Unterwasserpumpen und dem Nassauger entfernt.

Hiermit bedanken wir uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwechat-Rannersdorf für die wie immer gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

 Der Grund für diese Gebrechen ist uns nicht bekannt.

 

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