In den frühen Morgenstunden kam es auf der Wiener Außenringschnellstraße S1 zu einem folgenschweren Autobusunfall.

Um 04:51 Uhr wurde die Abschnittsalarmzentrale Schwechat von der Autobahnpolizei Schwechat darüber informiert, dass am Knoten Schwechat ein ukrainischer Reisebus verunfallt ist. Kurz darauf wurden die Feuerwehren Schwechat und Schwechat-Mannswörth alarmiert.

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Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild:
Der Reisebus durchtrennte am Knoten Schwechat bei der Auffahrt zu der A4 ungebremst die Mittelleitschiene, überschlug sich und kam in weiterer Folge wieder auf seinen Rädern zum Stillstand.
Der Aufprall und der Fahrzeugüberschlag waren dermaßen heftig, dass fast zur Gänze sämtliche Fenster des Busses barsten.
Ein großes Aufgebot an Einsatzkräften wurde in Gang gesetzt um die unbestimmten Grades verletzten Personen zu retten und erstversorgen.

Da in der Erstphase des Einsatzes eine Person als vermisst gemeldet wurde, wurde der Nahbereich von Seiten der Feuerwehr und Polizei abgesucht. Jedoch konnte durch nochmaliges Durchzählen seitens des Rettungsdienstes Entwarnung gegeben werden und die Suche konnte eingestellt werden.
Die verletzten Reisenden wurden durch den Rettungsdienst in die umliegenden Spitäler eingeliefert.
Die Feuerwehr Schwechat baute nach Ankunft an der Einsatzstelle einen dreifachen Brandschutz auf.
Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurden die Personen erstversorgt und betreut.

In weiterer Folge wurden die mitgeführten Gepäckstücke geborgen und der API Schwechat zur Sicherstellung übergeben.
Der verunglückte Reisebus wurde durch eine Fachfirma geborgen und diese von der Feuerwehr bei den Bergungsarbeiten unterstützt. In weiterer Folge wurde der Reisebus gesichert abgestellt. Ausgeflossene Betriebsmittel auf der Fahrbahn wurden mittels Bindemittel gebunden.

Die durch den Aufprall beschädigte Mittelleitschiene wurde von der Feuerwehr zum Teil entfernt um eine Fahrspur in Absprache mit der Autobahnpolizei Schwechat freigeben zu können.
Gegen 10:30 Uhr konnten sämtliche Fahrzeuge der Feuerwehren von der Einsatzstelle abgezogen werden und in das Feuerwehrhaus einrücken.


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