Aus bisher unbekannter Ursache kam es um zirka vier Uhr früh in der Wachegasse in Schwechat zu einem Vollbrand eines Gebäudetraktes im Ausmaß von ca. 70m². Kurze Zeit später waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schwechat und Rannersdorf vor Ort.

Von der erstankommenden Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Schwechat wurde unverzüglich über den Innenhof eine Löschleitung unter Atemschutz vorgetragen und mit der Brandbekämpfung begonnen. Rasch konnte Entwarnung gegeben werden, da es sich nicht wie anfänglich angenommen um ein Wohnhaus handelte, sondern um ein unbewohntes Wirtschaftsgebäude. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rannersdorf unterstützten mit einer zweiten Löschleitung in diesem Einsatzabschnitt.

 Aufgrund des dicht verbauten Gebietes mit unterschiedlicher Gebäudenutzung, wurden die Feuerwehren Mannswörth und Kledering,  über die Abschnittsalarmzentrale Schwechat, nachalarmiert. Diese wurden in den beiden Einsatzabschnitten als Rettungstrupp und für Unterstützungsmaßnahmen der eingesetzten Kräfte eingeteilt.

Da bereits ein Flammenüberschlag bei einem angrenzenden Wohngebäude in der Johann-Burkl-Gasse an der Fassade bzw. an der Dacheindeckung sichtbar war, wurde ein zweiter Einsatzabschnitt gebildet. Das Hubrettungsfahrzeug, eine weitere Löschgruppe der Feuerwehr Schwechat, sowie eine zusätzliche Gruppe der Feuerwehr Rannersdorf wurden diesem Einsatzabschnitt zugeteilt. Unter Atemschutz wurde das Gebäude mittels Wärmebildkamera kontrolliert und eine Löschleitung wurde in den Innenhof vorgetragen, um ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das Gebäude zu verhindern. Die Dacheindeckung wurde im erforderlichen Ausmaß  über das Hubrettungsfahrzeug  mittels Rettungssäge geöffnet und abgelöscht. Das betroffene Wohnhaus wurde belüftet.

Um 04.30 war der Brand unter Kontrolle. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr  Mannswörth und Kledering konnten um 05:00 einrücken.

Die Brandursachenermittlung der Polizei, sowie zwei Teams des Roten Kreuz Schwechat mit zwei  Rettungstransportwägen waren an der Einsatzstelle anwesend. Der Dachstuhl des Brandobjektes wurde abgetragen um eine weitere Gefährdung durch herabfallende Dachteile vorzubeugen. Im Weiteren wurde die Polizei bei der Brandursachenermittlung unterstützt.

Um 06:23 konnte „Brand Aus“ gegeben werden!

Im Laufe des Vormittags wurde das Objekt, mittels Wärmebildkamera, auf Glutnester kontrolliert.

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Copyright: Kurz Ruzicka

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